Hat Järva DiscGolfPark den Kampf verloren?

Der DiscgolfPark Järva in Stockholm ist einer der besten der Welt – jetzt wird er zum Friedhof.
1994 begann der Landschaftsarchitekt Mats Löf damit, eine verlassene Mülldeponie in Järva in die erste professionelle Discgolf-Anlage Europas umzuwandeln. Er gilt bis heute als einer der besten DiscGolfParks der Welt. In wenigen Wochen rollen die Bagger ein und der Park wird zum Friedhof.
Für Mats Löf ist es ein Lebenswerk. „Ich habe eine Kunstausbildung und das ist eine Art Kunstprojekt, denke ich“, sagt der Schöpfer Mats Löf.

Einer der aktiven Spieler in Järva ist Tewodros Zakariya, der die Entscheidung in Frage stellt. „Es ist egal, ob wir über Muslime, Christen, Juden oder Menschen ohne Religion sprechen. Niemand will auf einer Müllkippe begraben werden“, sagt er.
Zakariya glaubt auch, dass der Parcours eine wichtige Rolle für die Integration und den gesellschaftlichen Brückenbau in der Vorstadt gespielt hat. Dieser DiscGolfPark hat mir eine ganz neue Welt gezeigt.
Järva Discgolfplark geht ins Grab: „Niemand will auf einer Müllkippe begraben werden“


Mit dem Bau des Friedhofs werden in einem ersten Schritt etwas mehr als tausend Bäume gefällt. Daher hat das Netzwerk „Let the park live“ so viele Bäume rund um den Platz adoptiert. Einer derjenigen, die einen Baum adoptiert haben, ist der Fußballnationalmannschaftsspieler Robin Quaison. Der Park hat auch 18.000 Unterschriften in der Petition „Save Järva“ erhalten.

„Ich möchte sagen, dass Mats Löf ein Akteur ist, der wirklich Verantwortung für die Region übernommen hat, und es ist etwas, das ich wirklich hervorheben möchte. Nun ist es aber so, dass eine Ratsentscheidung getroffen wurde und an dieser Stelle eine Grabstätte entstehen wird. Aber dann möchten wir Herrn Löf eine neue Lösung finden und hoffen, dass sie an den Tisch kommen und mehr mit uns darüber reden können, sagt Dennis Wedin, Rat für Wohnungswesen und Immobilien.

Diese Entscheidung vom Rat für Immobilien und Wonungswesen ist wirklich schwer zu verstehen. Ein Ort wo Integration gelebt wird, Volkssport und Gesundheitssport betieben wird muss bleiben, Platz für einen Fridhof gibt es ganz sicher auch anderswo.

„SAVE JÄRVA!“

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